Trackenborn, 4. Rahja 1023 BF, Nachtrag Wir unterhalten uns noch etwas mit Pedora über den Inquisitor, wähend wir in Richtung des Dorfes laufen. Als wir dort ankommen, verabschiedet sich Pedora und wir gehen zum Dorfkrug. Die Stimmung ist immer noch getrübt. Im  Dorfkrug sind Pagana Boll, Ogo und Mirio. Ogo möchte wissen, ob wir etwas neues erfahren haben. Wir weichen ein bisschen aus – mir ist gar nicht so sehr nach reden. Pagana kommt irgendwann zu uns und bedankt sich, weil ich Maga geholfen habe. Ich bitte sie, sich zu uns zu setzen. Wir unterhalten uns mit ihr und sie ist auch der Meinung, der Inquisitor könne gut Leute aufstacheln. Sie berichtet, dass auf der Burg ein paarmal "Ketzerin" gesagt wurde – und dass das wohl auf mich bezogen war. Und sie erzählt uns, dass der Inquisitor sich manchmal gegenüber dem Herrn Trackenborn im Ton vergreift. Das sollte einem Inquisitor eigentlich nicht passieren. Pagana scheint den Herrn Trackenborn jedenfalls zu mögen, fällt uns nebenbei auf. Während wir über den Herrn Trackenborn reden, erkläre ich Pagana, was es mit dem Fluch auf sich hatte. Dann bittet sie uns, bei der nächsten Hexenjagd ihren Trupp zu begleiten. Ich lehne ab, ich will nicht, dass weiter gejagt wird. Das kostet nur unnötig Blut. Dann verabschiedet sie sich und geht. Amarosch will die Kiste aus der Höhle "loswerden". Amir öffnet sie und es sind ungefähr 50 Dukaten und ein Amulett drin. Das Amulett entspricht ziemlich genau der Beschreibung von Al'Fessir. Ich vermute, dass die Person am Galgen der Diener Al'Fessirs ist, aber das kann nicht sein, weil der schon länger dort hängt. Wir sind uns mittlerweile aber alle sicher, dass der Inquisitor der braune Harro ist. Die anderen wollen die 50 Dukaten unter uns aufteilen. Ich bekomme auch einen Anteil und habe ein schlechtes Gewissen deswegen. Das ist ja nicht unser Geld. Dann hören wir Reiter und spähen aus dem Fenster. Der Inquisitor und sein Gefolge kommen ins Dorf. Der Gutaussehende fehlt, wie schade. Wir befürchten, dass sie unseretwegen gekommen sind und flüchten durch den Hinterausgang. Aber Amir beobachtet sie und bemerkt, dass sie in die andere Richtung gehen. Tatsächlich hinkt der Inquisitor, anders als der braune Harro! Die fünf gehen zu einem Haus, zwei von ihnen tragen einen Sack mit Blumen und einer Kerze, einen Korb mit Essen und ein Schreiben. Das ist die Gelegenheit, zur Burg zu gehen. Wir laufen los und die Wachen lassen uns auch ein. Eine Zofe macht auf und als ich mich vorstelle, lässt sie uns ein. Wir folgen ihr durch den Thronsaal und zum Schreibzimmer von Herrn Trackenborn. Er bittet uns herein und schaut wieder ganz gesund aus. Wie schön, dass meine Theorie aufgegangen ist. Ich kann es selbst kaum glauben. Der Herr Trackenborn steht am Fenster und diktiert dem Gutaussehenden etwas. Hier steckt der Kerl also! Wir bekommen mit, dass es um die Hexenjagd geht. Ein unschönes Thema. Herr Trackenborn nennt den Gutaussehenden Kulas. Wir erklären, dass wir Herrn Trackenborn sprechen müssen und Kulas will dabei sein. So ein frecher Kerl! Dabei schaut der so gut aus. Wir diskutieren kurz mit ihm, ob das angemessen ist. Aber dann meint der Herr Trackenborn, das wäre in Ordnung. Herr Trackenborn ist gastfreundlich und lädt uns zum Essen ein. Ich setze mich neben ihn, die anderen schließen die Runde. Kulas setzt sich dem Herrn Trackenborn gegenüber ans andere Kopfende des Tisches. Herr Trackenborn bedankt sich, dass ich den Fluch von ihm genommen habe. Ich meine, dass das eigentlich gar nicht so schwer war, wichtig war, dass es sich richtig entschieden hatte. Dann meint er, dass mit dem Praiosdiener auf Seite der Dörfler, die Hexen wenig Gegenwehr leisten können. Ich kann nicht widerstehen und sage, dass wir uns sputen sollten, einen Praiosdiener zu finden. Amaroschs Ellenbogen rumst mir in die Seite. Trackenborn spricht lange mit uns. Er will vieles wissen, über Madalea, über Magie und was das alles bedeutet. Ich erkläre, dass Madalea unschuldig ist, weil sie Magie nicht kontrollieren kann. Und ich meine, dass ich sie mit an die Akademie nehmen würde. Dann berichte ich von meinem Leben - er fragte danach – und erzähle alles aus Lowangen, die Reise nach Elevina, den Überfall der Flusspiraten. Er hört ganz artig zu, das bin ich gar nich gewohnt. Dann nickt er und meint ernst, dass er eine Stelle als Hofmagus für mich hätte. Vor einer Weile war wohl ein Mann da, ebenfalls Magier, der mit seiner Bibliothek recht zufrieden war. Während wir das diskutieren, geht Kulas irgendwann. Wir ergreifen die Gelegenheit und erklären dem Herrn Trackenborn, was es wirklich mit dem Inquisitor auf sich hat. Er ist einigermaßen fassungslos, gleichermaßen wegen der ungeheuerlichen Anschuldigung und der Plausibilität, die wir vortragen. Offiziell kann er uns nicht unterstützen, falls wir falsch liegen, möchte er nicht involviert sein. Aber inoffiziell lässt er uns erst einmal gewähren und wir versuchen, die nächsten Beweise zu sichern.