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Der Rakula folgend, 22. Rahja 1023 BF

Am nächsten Morgen möchte Amarosch nicht mit dem Schiff fahren.
Er weigert sich standhaft, selbst Amir kann ihn nicht überreden.
Also sagt Myrkon Kapitän KolwaschKollbarsch ab.
Er erfährt aber noch, dass die anderen – Grimbart, Gesine und Harabal – nach Salmingen unterwegs sind.

Amir organisiert den Kauf eines Eselskarrens.
Der Karren samt Esel kostet 25 Dukaten.
So viel Gold habe ich noch nie gesehen.
Davon könnten zwei Sippen einen ganzen Winter satt werden!
Der Esel heißt Olaf und ist etwa doppelt so alt wie der Karren.
Es scheint ihm aber gut zu gehen.
Myrkon reitet auf seinem Pferd, Amarosch und Amir fahren mit dem Karren.
Alto legt sich auch gerne darauf, der faule Kerl.
Ich laufe lieber, viel schneller ist der Esel auch nicht.

Nach einem Tag kommen wir in Rottan an, wo wir in einer Scheune übernachten.
Kinder wollen etwas über den Tatzelwurm hören und Myrkon singt ein Lied für sie.
Ein alter Mann erzählt dann, dass bei Gut Dunkelforst vor 30 Jahren ein Tatzelwurm erschlagen wurde.
Sonst gibt es keinerlei Neuigkeiten zum Tatzelwurm zu erfahren.
Am nächsten Morgen gibr es ein karges Frühstück.
Danach brechen wir wieder auf.

Nach einer Weile kommen wir an einer Stelle vorbei, wo Fluss und Straße nahe beieinander sind.
Wir wollen unsere Wasserschläuche auffüllen und gehen ans Ufer.
Auf dem Fluss schwimmt Treibgut, das seltsam aussieht.
Es ist kompakter und gebündelter als ich erwarten würde.
Die Äste, die da treiben, wirken dunkler als normal, fast schwarz.
Ich ziehe ein Stück davon zu mir, die Pflanzen an den Ästen sind schleimig und rutschen von meinem Wanderstab.
Der Stab verfärbt sich schwarz, wo er die Pflanzen berührt hat.
Diese Pflanzen sind tot, aber anders als sie es normalerweise sein sollten.
Sie faulen nicht wie üblich, sie verwesen auf eine Weise, die mich abstößt.
Eine der Pflanzen treibt ans Ufer und dort wo sie andere Pflanzen berührt, sterben diese.
Wie grauenvoll!
Dann erinnere ich mich an eine Legende: Charyptoroth, die Gegenspielerin Efferds, tötet Pflanzen auf solche Weise um Wasser zu verderben.
Ich warne die anderen davonr, das Wasser aus dem Fluss zu trinken und erkläre, dass diese toten Pflanzen für Schiffe gefährlich sind, vor allem aber für Menschen, die sie berühren.
Wir wollen am Fluss weiterreisen, um Schiffe zu warnen.

Amir entfernt sich von uns und geht auf Schilf am Flussufer zu.
Er entdeckt Überreste des Schiffes, mit dem wir reisen wollten, und der Besatzung.
Das Schiff ist zerstört und die Besatzung ist tot.
Meine Befürchtung wurde bestätigt.
Als ich etwas von dem Schilf mit meinem Wanderstab zur Seite schiebe, sehe ich plötzlich, wie eine Hand versucht, meinen Fuß zu packen...