Meine neuen Gefährten (11.05.2026)

Das von Orks besetzte Greifenfurt, 1012 BF
Wohin hat der Schicksalweber meine Schritte nur gelenkt.
Das meine Anwesenheit in dieser, von den Schwarzpelzen besetzten Stadt für die Waisenkinder eine Hilfe war, ist unbestritten.
Ob ich jedoch der Richtige bin, um einen Widerstand gegen die Besetzen anzuzetteln, das vermag ich nicht zu sagen.
Die vom Militär hierher geschickten Kämpfer, machen auf den ersten Blick allerdings ebenfalls nur bedingt den Eindruck, bereits schon einmal in einer solchen Situation gesteckt zu haben.
Dieser Bredo Flammenglanz scheint zwar zu wissen was er tut, jedoch habe ich in den Büchern, welche ich seinerzeit in Belhanka, während meiner Ausbildung verschlungen habe, noch nie von einem Scharlatan gelesen, welcher irgendwelche Heldentaten irgendeiner Art vollbracht hat.
Jedoch hat er ein Faible für Kinder und das spricht für ihn.
Die Angroscha namens Agmorra scheint, so wie es alle Zwerge die ich auf meinen Reisen kennenlernen durfte, sich durchaus ihrer Haut erwehren zu können.
Sie an der Seite in einem Kampf zu haben, scheint mir eine gute Idee zu sein.
Dann ist da noch diese Jadwiga Schneetod. Eine in der Tat schwer einzuschätzende Frau.
Eine Halbelfe. Allerdings liegt eine dunkle Wolke über ihrem Gemüt.
Ihre furchteinflößende Aura ist sicher nicht hilfreich, wenn es darum geht andere Stadtbewohner für unsere Sache zu gewinnen.
Aber ihre Fähigkeiten, richtig eingesetzt, könnten natürlich sehr hilfreich sein, um den Besetzern das Leben schwer zu machen.
Sie strahlt eine Skrupellosigkeit aus, die sicher auch den Orks eine Traviahaut den behaarten Rücken runter laufen lassen würde.
Und dann ist da noch diese Tulamidische Adepta namens Calarel.
Man sagt ja den Novadi einen gewissen Pragmatismus nach, allerdings ist scheint diese Magierin mit den Gepflogenheiten des Mittelreiches noch nicht allzu vertraut zu sein.
Aber vielleicht ist ja diese außergewöhnliche Konstellation von Charakteren, die eine unkonventionelle Lösung dieser ausweglosen Situation herbeiführen kann.
Ich vertraue voll und ganz auf den Herrn der Horizonte, schließlich hat er mich schon oft durch anfangs Ausweglose Situationen geführt.
Bisher haben wir das augenscheinlich wichtigste bereits erreicht. Nahrung für uns und die Kinder.
Mit der Option sogar noch mehr davon zu stehlen zu können, macht das die Aussicht hier noch länger zu verweilen, ein wenig erträglicher.
Auch können wir dadurch potentiellen Mitstreitern das Gefühl vermitteln, dass es sich lohnt unsere geplanten Ziele zu unterstützen, wie es sich bei dem Magistraten von Greifenfurt gezeigt hat.
Unsere Priorität liegt momentan darauf, herauszufinden warum die Orks so interessiert daran sind, sich durch den Boden des geschändeten Praios Tempels zu buddeln.
Im Zuge dessen haben wir uns im Hause dieses Glombo Brohm umgesehn und Kartenmaterial gesichtet.
Jetzt können wir unsere heimlichen Streifzüge durch die Stadt besser planen.
Die umfangreiche Büchersammlung des Magistraten ließe jedoch jedem Bibliothekar die Fussnägel hochklappen ob ihrer Sortierung. Hier nützliche Informationen zu dem alten Tempel herauszufinden, ist eine nahezu unmögliche Aufgabe, ob des Zeitaufwandes den wir dafür benötigen würden.
Daher haben wir beschlossen unser Augenmerk auf eine alt eingesessene Familie namens Elfenberg zu legen.
Es hat sich herausgestellt, dass diese wohl keine Kollaborateure sind, wie zuerst vermutet.
Vielmehr handelt es sich wohl um ein altes Elfengeschlecht, dass bereits seit Generationen hier in Greifenfurt wohnt.
Das Lagerhaus in dem wir die Nahrungsmittel akquiriert haben, gehört wohl, wie vermutet doch nicht ihnen, sondern einem Bäcker aus der Stadt.
Somit wird das in Kontakt treten mit der Familie wohl etwas einfacher werden als zuerst vermutet.
Somit wird unser Weg uns zuerst zu einem zwergischen Schmied namens Darak führen, der ungewöhnlicher Weise Interesse an der Tochter des Elfengeschlechts zu haben scheint.
Diesen müssen wir für unsere Sache gewinnen.
Ich bezweifle jedoch, dass eine Hartwurst den gleichen Effekt auf ihn haben wird, wie bei dem Magistraten.
Vielleicht wird Agmorra ihren Teil dazu beitragen, den Schmied von unseren hehren Zielen zu überzeugen.
Ich denke an die Worte meines Lehrers.
"Du hast deine Füße, dein Herz und deinen Verstand. Nutze sie und erfreue den Ewigen Pilger.
Mach deine Art, dein Wesen ihm zum Geschenk. Dann wird er dich zum Horizont geleiten und vielleicht darüber hinaus."

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