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Laila-ar-Ra'ad des 6. Gottenamens nach dem Tag des Fastens, 253 Rastullah, Nachtrag

Ich bitte Lancorian um Verzeihung, weil ich die Pflichten des Gastes missachtet habe.
Er teilt sein Wasser und sein Dach mit uns und ich frage ihn, ob ich noch eine Nach bleiben darf.
Er akzeptiert die Enschuldigung.

Wir gehen zum Haus des Magistrats, wo Jadwiga und Fildorn die Türen öffnen.
Sie war von einem großen Schank blockiert.
Dann können wir in den Keller des Hauses.
Dort riecht es unangehen, nach menschlichen Abfällen und Verwesung.
Ich mache erst einmal Licht.

Bredo, der bunte Mann mit dem Hut, findet einen Abort und will ihn untersuchen.
Ich weigere mich, da näher ranzugehen als notwendig.
Bredo bleibt nichts anderes übrig, als seine Öllampe anzuzünden.
Gemeinsam mit Jadwiga stellt er fest, dass da neben menschlichen Abfällen auch die Knochen einer Katze liegen.
Fildorn untersucht derweil einige Zettel, die an die Wand neben den Abort genagelt sind.
Es handelt sich um Seiten aus einem Märchenbuch, die wohl zur Reinigung genutzt werden.

Es gibt Dinge, die will ich nicht wissen und ich kann die Faszination der Nordländer an diesen Dingen nicht nachvollziehen.
Bei den Novadi lernen die Kinde spätestens mit zwei Jahren, dass sich das nicht gehört.
Ich muss den Rest des Tages darauf achten, nichts mehr zu berühren, das Jadwiga und Bredo angefasst haben.

Anschließend klettern wir die Treppe hoch.
Oben angekommen, mache ich das Licht aus, indem ich mit meinen Stab einmal auf den Boden stampfe.
Im Nachbarraum hören wir das Schaben eines Stuhls auf Holzdielen.
Fildorn ruft nach dem Magistrat und ein älterer Mann schaut aus einer Türe.
Er hat ein Stuhlbein in der Hand, was aber wohl kaum hilfreich wäre, wenn er überfallen würde.

Fildorn gibt ihm eine Wurst, dann stellen wir uns vor.
Der Mann heißt Glombo Brohm und die Orks haben ihn hier eingesperrt.
Sie verprügeln ihn regelmäßig und wollen Dinge von ihm wissen.
Allerdings kann er sie nicht verstehen.

Er zeigt uns etwas, das sie auf den Boden gemalt haben.
Bredo und ich erkennen darin einen Stadtplan.
Es folgt ein längeres Gespräch mit ihm, in dem Bredo und Fildorn ihm von dem Lagerhaus erzählen, dass sie geplündert haben.
Er meint, dass die Elfenbergs keine Lagerhäuser betreiben, sondern dass diese einem Bäcker und der Garnison gehören.
Auch die Schrift in dem Kontorbuch deutet darauf hin, dass die Elfenbergs keine Kollaborateure sind - es ist keine ihrer Handschriften.
Wir erfahren, dass die Elfenbergs Elfen sind und wollen danach Brohm zu seinem Haus begleiten.

Er holt mehrere Bücher und seine Amtskette vom Obergeschoss.
Fildorn hat eine merkwürdige Haltung zu Städten und den Ämtern, die mit ihnen verbunden sind.
Dann verlassen wir das Magistrathaus durch den Keller und gehen zu Brohms Villa.

Fildorn öffnet mit Brohms Schlüssel die Türe, dann schleichen wir uns alle hinein.
Wir folgen ihm der Reihe nach und drinnen zeigt uns Brohm mehrere Karten von Greifenfurt.
Eine ist zwei Jahre als, die zweite ungefähr 50 Jahre und die dritte stammt noch aus der Zeit vor Rastullahs Offenbarung.

Dann gehen wir nach oben in seine Bibliothek.
Die Menge der Bücher ist beachtlich, ebenso wie das Fehlen eines Index problematisch ist.
Ich mache mich also erstmal daran, die Bücher nach Datum des Erscheinens zu sortieren.