Skip to main content

Richtung Trackenborn, 29. und 30. Ingerimm 1023 BF

Am zweiten Reisetag geht es nach einem ordentlichen Frühstück weiter Richtung Trackenborn.
Boreas trägt mein Zelt und meinen Schlafsack und ich mit Myrkons Pferd dafür sehr dankbar.
Nach einer Weile verlassen wir die Straße und folgen einem Karrenweg in Richtung der Eisenberge.

Wohl oder übel müssen wir im Wald übernachten.
Von den Eisenbergen kommt eine Kühle Brise zu uns.
Ich bitte die anderen, mir beim Zelt zu helfen, weil ich ja noch nie eines aufbauen musste.
Myrkon hilft mir dabei während Amarosch Jagen geht.
Er kommt mit einem Hasen zurück, den er dann über dem Feuer zubereitet.

Myrkon und Amarosch halten Wache, wofür ich sehr dankbar bin.
Am Morgen berichten die beiden von einem Heulen in der Nacht und einem Rascheln im Wald, das sich um unser Lager bewegt hat.
Über den Ambossbergen haben sich Wolken gesammelt, es wird wohl heute noch regnen.

Wir folgen dem Pfad weiter bis zu einer Furt, die durch einen Bach führt.
Myrkon entdeckt den Fußabdruck eines Goblins, der wohl etwas gesucht haben muss, so wie er hin und her gelaufen ist.

Als wir weiterlaufen erzählt Amarosch,  dass Seiler einen Brief von einem Freiherr Ingolf aus Trackenborn erhalten hat.
Der Freiherr bittet Albenhus um Hilfe gegen Räuber, vermutlich sind das dieselben, von denen auch Al'Fessir berichtet hat.

Während wir in das Gespräch vertieft sind, entdecke ich ein rötlich schimmerndes Gesicht zwischen den Büschen.
Ein Goblin, wie nett!
Ich winke und rufe "Hallo!".
Amarosch zieht seine Waffe, Amir springt in einen Busch und Myrkon ist verwirrt, weil er nichts gesehen hat.
Dann springt plötzlich ein gutes Dutzend Goblins auf den Weg und bedroht uns mit Bögen und Knüppeln.
Wir sind umzingelt!

Ein fetter Goblin zeigt auf seine Hand, seine Beine und fordert Wegzoll.
Zwei Silber pro Bein will er haben.
Ich gehe auf ihn zu und erkläre, dass ich total erfreut bin, ihn zu sehen, Grüße ihn von Radulka und meine, dass er uns doch helfen könnte.
Leider bin ich wohl wenig überzeugend oder er kennt Radulka nicht.

Amarosch will ihn einschüchtern und während er das macht, zaubere ich einen Bannbaladin.
Dann sage ich ihm, dass hinter uns noch mehr Beine sind mit viel mehr Silber und dass er auf die warten soll.
Letzendlich befreit uns Amir aus der Lage, indem er die Goblins mit Süßholz austrickst.
Sie möge diese Stangen und Amir erklärt dem Anführer, dass jedes Ende ein Bein ist, so dass wir und Boreas mit 6 Stangen Süßholz passieren dürfen.
Die beiden unterhalten sich noch etwas und Amir erfährt, dass der Anführer Brocho heißt und seine Sippe auch eine Schamanin wie Radulka hat.

Dann folgen wir weiter dem Karrenweg, bis das Unwetter sehr dicht herangekommen ist.
Amarosch findet einen Unterschlupf und wir wollen den Regen abwarten.
Während die anderen diskutieren, lege ich mich hin – was soll ich sonst auch weiter tun.

Der Regen geht relativ lange und die anderen lassen mich bis zum nächsten Morgen schlafen.