Der Rakula folgend, 27. Rahja 1023 BF, Nachtrag
Wir sind zunächst der Rakula gefolgt und dann einem Bach, der verdorben war.
Meine neuen Gefährten erscheinen mir weitaus weniger fremd, wenn wir uns gemeinsam dem Übel stellen, dass da an der Quelle des Baches pulsiert.
Eine seltsame Pflanze, die öligen schwarzen Schleim von sich gibt.
Die verwirrten Tiere werden aggressiv, als wir uns dieser Pflanze nähern.
Der Hase hat etwas von beschützen gesagt, vermutlich meinte er diese abscheuliche Pflanze.
Ich versuche zu erkennen, ob die Tiere noch Tiere sind und versuche einen Fuchs zu beruhigen.
Er entspannt sich tatsächlich und ich sage den anderen, sie mögen die Tiere verschonen.
Amir schlägt vor, die Pflanze mit Öl anzünden.
Davon lassen wir aber ab, weil Feuer gegen Geschöpfe Charyptoroths wol nicht so effektiv sein wird.
Wir greifen sie schließlich mit unseren Waffen an, was dazu führt, dass die Tiere uns angreifen.
Hauptsächlich Amir wird von ihnen bedroht, einige greifen auch Amarosch an.
Myrkon und ich bleiben weitestgehend verschont.
Meine Pfeile reißen große Löcher in die Pflanze.
Dennoch braucht es ganze sieben Stück davon, bevor sie vergeht.
Die anderen wehren sich in der Zwischenzeit gegen die verwirrten Tiere.
Ich rufe ihnen immer zu, sie mögen sie verschonen, aber der Kampf ist zu schnell und zu heftig.
Amir ist schwer verwundet.
Amarosch und ich versorgen seine Wunden.
Ich spreche einen Heilsegen und gebe Amir eines der Wirselkrautblätter, die ich unterwegs gefunden habe.
Amaroschs Medizintasche ist sehr nützlich.
Überall liegen tote Tiere, sie sind qualvoll verendet.
Die noch lebenden Tiere, die unter Kontrolle der Pflanze standen, leiden immer noch.
Zweien der Füchse, die verletzt wurden, kann ich mit einem Gebet zu Ifirn helfen.
Einem Wildschwein leider nicht.
Um im Leid zu ersparen, töte ich es mit einem gezielten Schnitt in die Halsschlagader.
Als wir uns umsehen, entdecken wir Fußspuren um die Pflanze herum.
Niemand von uns war so nah dran, die Abdrücke passen nicht zu unseren Stiefeln und die Spuren sind völlig chaotisch.
Ich vermute, dass vor zwei Tagen vier bis fünf Leute hier gewesen sind.
Vielleicht haben sie diese Pflanze erschaffen?
Aber warum sollte jemand so etwas schreckliches tun?
Die Spuren führen wieder zurück, in die gleiche Richtung entlang des Baches, aus der wir auch geokmmen sind.
Da es mittlerweile dunkel wird, müssen wir hier rasten.
Das Wasser im Bach ist wieder klar, so dass wir uns versorgen können.
Ein Lager ist schnell aufgebaut und ich habe noch Zeit, um fünf meiner Pfeile aus den Überresten der Pflanze zu ziehen.
Bevor wir uns zur Ruhe legen, bedankt Amir sich bei uns für die Hilfe.
Amarosch und ich halten Wache.
Die Nacht verläuft ereignislos.
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