Der Rakula folgend, 28. Rahja 1023 BF
Am nächsten Morgen spüre ich Ifirns Nähe nicht so wie sonst.
Vermutlich ist das eine Folge der dämonischen Pflanze, die wir gestern bezwungen haben.
Wir packen unsere Sachen und kehren zur Rakula zurück.
Der Bach ist wieder klar und auch der Fluss schaut besser aus.
Es kommen aber immer noch schwarze Fladen von flussaufwärts.
Wir laufen also weiter in diese Richtung, um den alten Efferdtempel zu finden.
Der Tag ist sehr schön, abgesehen von den schwarzen Pflanzenteilen im Fluss.
Es gibt immer wieder den Verwesungsgeruch.
Nach einer Weile beginnt der Weg, zu steigen.
Amarosch meint, wir müssten bald den Abzweig der Tamel erreichen.
Das ist wohl dieser Zufluss, an dem der Efferdtempel liegt.
Unser Weg endet aprupt an einer Hügelkuppe.
Dort steht eine kreisrunde Gruppe von Steinen, zwischen denen eine Rauchfahne aufsteigt.
Wir vermuten ein Lagerfeuer, da sich der Abend nähert und die Sonne bald untergeht.
Ich vermute, wenn es ein Lagerfeuer ist, sind auch Menschen dort, die die schwarzen Pflanzen bekämpfen wollen.
Wir hören Stimmen und Amir meint, sie reden vom Tatzelwurm und den Plakaten.
Das ist seltsam, weil das war ja in einer völlig anderen Richtung.
Vermutlich hat sich Amir nur verhört, die Stimmen war sehr schwer zu verstehen.
Ich gehe auf das Lage zu, die anderen folgen mir.
Die fünf Leute begrüßen uns freundlich und bieten uns Platz an ihrem Feuer an.
Sie wollen wissen, was uns hierher führt und Amarosch sagt knapp: Wanderschaft.
Ich berichte von der Rakula, der dämonischen Pflanze und dass wir etwas dagegen tun wollen.
Dann stelle ich mich vor, das hatten wir noch gar nicht getan.
Die fünf stellen sich auch vor: Kopper, Mechtan, Falk, Ulfried, Bernbart
Sie fragen mich nach Alto, der immer neben mir trabt.
Ich berichte, dass er mir folgt und erzähle kurz, warum.
Sie finden, dass die Goblins eine Pest sind.
Ich zögere, dem vorbehaltlos zuzustimmen, auch wenn ich Goblins für gefährlich halt.
Die fünf haben einen Rehbock geschossen.
Ich hoffe, es war ein guter Schuss, aber sehr waidmännisch sind ihre Antworten dazu nicht.
Sie wollten nach Almada wandern, sind aber von der Route abgekommen.
Amir fragt sie nach dem Tatzelwurm, er meint, sie seien wohl auch darauf hereingefallen.
Sie sagen, dass sie nichts von einem Tatzelwurm wissen.
Also hat er sich vorhin doch verhört.
Wir werden eingeladen, etwas von dem Reh zu essen und in ihrem Lager zu bleinen.
Kopper und Mechtan gehen Holz holen.
Ich frage, was das hier für ein Ort ist.
Dieser Steinkreis erscheint nicht natürlichen Ursprungs.
Amarosch weiß, dass er "Steinkreis an der Tarnelmündung" heißt, aber mehr ist ihm auch nicht bekannt.
Amir bittet Amaroschs um Hilfe beim Stimmen seines Instruments.
Ich frage Myrkon, ob Amarosch öfter helfen muss, die Flöte zu stimmen, weil ich noch nie gehört habe, dass man dazu zwei Leute benötigt.
Die anderen fragen, ob Zwergenrotz bei Flöten hilft.
Als Amir und Amarosch zurückkommen, flüstert Amarosch Myrkon und mir zu, dass Amir etwas entdeckt hat.
Während Amir zu spielen beginnt, bricht Ulfried auf, um sich zu erleichtern.
Er hat eine sehr einfache Sprache.
Amir ist jedenfalls aufgefallen, dass Ulfrieds Handschuhe schwarzen Stellen haben, ähnlich wie mein Wanderstab, nachdem ich das schwarze Zeug damit berührt habe.
Ich vermute, dass sie ebenso wie wir die schwarzen Pflanzen untersucht haben.
Amarosch findet es komisch, dass Ulfried die Handschuhe nicht trägt.
Ich frage ihn, ob er beim Essen seine Handschuhe anbehält.
Kopper und Mechtan kommen zurück und bringen Holz mit.
Die beiden kennen sich offensichtlich nicht gut in der Natur aus, denn hier im Wald hätte man in der Zeit viel mehr Holz finden können.
Die fünf bieten uns noch einmal an, bei Ihnen zu Lagern und morgen mit ihnen nach Salmingen aufzubrechen.
Amarosch will Wache halten, ich biete an, ihn abzulosen.
Dann lege ich mich unter das Steintor und Alto kuschelt sich an meinen Rücken.
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